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Bin ich ein Sozialunternehmen?

Bin ich ein Sozialunternehmen?

Zuallererst steht bei Sozialunternehmen der soziale beziehungsweise ökologische Mehrwert im Zentrum. Wirtschaftlicher Erfolg dient hauptsächlich dazu, die Mittel und Möglichkeiten zu haben, die gesetzten Ziele zu erfüllen.

Allerdings definieren sich Sozialunternehmen selbst oft nicht als Sozialunternehmen. Dies ist unter anderem so, weil ihnen die Kategorie des Sozialunternehmens schlichtweg unbekannt ist und sie gar nicht wissen, dass sie die Kriterien erfüllen, um sich Sozialunternehmen zu nennen. Und überhaupt: Was bringt es denn zu wissen, dass man selbst ein Sozialunternehmen ist?

Die hier vorgestellte Fragenliste kann Euch helfen, festzustellen, ob Ihr ein Sozialunternehmen seid und was Euch das vielleicht an Vorteilen bringen kann.

Fragenliste - Bin ich ein Sozialunternehmen?

1

Das können zum Beispiel ökologische und soziale Zielstellungen, wie Klimaschutz, Bewahrung der Biodiversität, Ressourcenschonung oder politisches und demokratieförderndes Engagement, Integration oder Inklusion sein.  Beispielsweise, wenn Euer Unternehmen eines der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung verfolgt.

17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung
(17ziele.de...)
2

Viele Sozialunternehmen reinvestieren oder spenden einen Großteil ihrer Gewinne in den gesellschaftlichen Zweck der Organisation. Sie sind also gemeinwohlorientiert. Das kann aber zum Beispiel auch die Förderung anderer Projekte sein, wie die Unterstützung von Umweltbildung an Schulen durch ein eigenes Projekt, wenn ihr Biolebensmittel produziert.

3

Ein Drittel der Sozialunternehmen in Deutschland denkt inklusiv und beschäftigt Menschen, die aufgrund von physischen oder psychischen Umständen einen erschwerten Zugang zum Arbeitsmarkt haben.

4

Ein Großteil der Sozialunternehmen (78%) in Deutschland trifft Unternehmensentscheidungen gemeinsam mit den Mitarbeiter:innen.

5

Insgesamt gaben 93,0 % der Deutschen Social Enterprises in der DSEM Studie von 2021 an, mindestens eine Marktneuheit zum Zeitpunkt der Gründung anzubieten.

Ein Workshopteilnehmerin sortiert Klebezettel

Warum ergibt es Sinn sich Sozialunternehmen zu nennen?

Durch eine klare Kommunikation eurer ökologischen oder sozial-innovativen Geschäftsidee nach außen, verbessert ihr Eure Sichtbarkeit für potenzielle Auftraggeber:innen, die nachhaltige Unternehmen stärken und einbinden möchten. Euer Mehrwert wird greifbarer und Euer Firmenprofil als Sozialunternehmen wird geschärft. Außerdem gibt es inzwischen auch viele Fördermittelgeber:innen (z.B. Stiftungen), die sich darauf fokussiert haben, Sozialunternehmen finanziell zu fördern. Das Label Sozialunternehmen kann euch also Türen aufstoßen und dabei helfen, noch besser an Euren Projekten zu arbeiten.

Diese Webseite ist ein Projekt von Social Impact

Seit 30 Jahren entwickeln wir Infrastrukturen und Projekte zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen, verbreiten unsere Expertise und bilden starke Netzwerke. Als Motor systemischer Veränderung schaffen wir Innovationen für eine gerechte und zukunftsfähige Gesellschaft von morgen.

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Partner und Förderung

Der Impulsgeber Vergabe ist Teil des „Modellprojekts zur Verbesserung des Gründerökosystems für Sozialunternehmen in Brandenburg“. Hier entwickeln wir Lösungsansätze und Ideen, mit dem Ziel, die Gründungsinfrastruktur für Sozialunternehmer:innen im ländlichen Brandenburg zu verbessern. Auf diese Weise wollen wir einen Beitrag leisten, sozial-ökologische Herausforderungen in Brandenburg zu adressieren.

Gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.